Der Nikolaus und Weihnachten – eine Recherche

Uta Koenig - 03-12-2019

Woher kommt der NikolaustagFast alle, die in Deutschland aufgewachsen sind wissen, dass der Nikolaustag etwas Besonderes ist. Dies fing schon damit an, dass die Türchen am Adventskalender für den 6. Dezember und den 24. Dezember immer größer waren als die anderen Türchen. Auch haben unsere Eltern uns immer angehalten, die Winterstiefel zu putzen und diese vor die Tür zu stellen, damit der Nikolaus sie mit Geschenken befüllen kann. Den Kindern gefällt diese vorweihnachtliche Überraschung, denn es gab dann meistens auch noch ein kleines Geschenk vom Nikolaus dazu. Es gibt aber noch weitere Bräuche und Fakten, über die man berichten sollte.

Apropos Überraschungen und Geschenken. Wenn Sie dem vorweihnachtlichen Stress entfliehen möchten, dann raten wir Ihnen ein Konto bei einem deutschen Online Casino zu eröffnen. Hier erhalten Sie nicht nur ein tolles Geschenk zur Eröffnung Ihres Kontos, sondern Sie können von laufenden Boni und Werbeaktionen profitieren – und dies nicht nur am Nikolaustag.

Woher kommt der Nikolaustag

In der katholischen Kirche wurde das Weihnachtsfest am 6. Dezember und nicht am 24. Dezember gefeiert. Der 6. Dezember ist der Todestag des Heilige Nikolaus, der in der jetzigen Türkei ein sehr bekannter Bischof war. Die Katholiken feiert diesen 6. Dezember bis in die Zeit der Reformation Mitte des 16. Jahrhunderts, und es wird davon ausgegangen, dass Martin Luther selbst dafür sorgte, dass sich die beiden Religionen auf ein gemeinsames Weihnachtsfest einigten, welches mit der Geburt Jesu am 24. Dezember gefeiert wird.

In der katholischen Kirche wird aber immer noch der 6. Dezember als Ehrentag für den Heiligen Nikolaus gefeiert – deshalb ist die Überlieferung noch bis zum heutigen Tag gegeben.

Interessantes um den Nikolaustag

Um den Heiligen Nikolaus gibt es sehr viel Mythen und Geschichten. Eine davon ist, dass der Bischof Kaufleute, die mit Ihren Waren auf dem Weg nach Konstantinopel waren, gebeten hatte, einen Teil der Lebensmittel in seinem Dorf zu lassen, da die Ernte nicht für die Ernährung ausreichte. Die Kaufleute taten dies und waren dann überrascht, dass bei der Ankunft in Konstantinopel kein Gramm fehlte.

Auch haben viele Berufsstände den Heiligen Nikolaus zu ihrem Schutzpatron ausgewählt. Darunter finden wir die Seeleute, Schneider, Bäcker, Weber, Metzger, Notare und andere. Wie bekannt, hatte der Heilige Nikolaus ein sehr großes Herz für die Kinder. Er half Ihnen, wo er konnte, und er liebte es, sie zu beschenken und das ist auch der Grund, weshalb der Nikolaustag zuhause, in der Schule oder im Kindergarten mit fröhlichem Kinderlachen und Geschenken gefeiert wird.

Was ist mit dem Knecht Ruprecht?

Wenn Kinder sehr brav waren, dann kam der Heilige Nikolaus auch in die Häuser zu den Kindern. Da er den schweren Sack mit seinen Geschenken nicht tragen konnte, hat er immer seinen Gehilfen, mit Namen Knecht Ruprecht, dabei. Dieser war mehr ein Gegenspieler des Nikolaus, denn Kinder, die nicht artig waren, machten mit der Rute des dunkel gekleideten Gehilfen Bekanntschaft. In manchen Bereichen Deutschland und der Schweiz gibt es am Vorabend des Nikolaustags (also am 5. Dezember) große Umzüge mit wilden Knecht Ruprecht-Gestalten, diese Veranstaltungen nennt man „Klausentreiben“. Auch ist es nicht ratsam, alleine in diesen Gebieten auf den Straßen zu sein, denn die Rute des Knecht Ruprecht ist allgegenwärtig.

Wo wird der Nikolaustag noch gefeiert?

Der Nikolaustag wird in Deutschland, den Niederlanden, in Österreich, der Schweiz, in Polen, Italien und in Luxemburg gefeiert. Bei Katholiken in anderen Ländern spielt der Nikolaustag keine wichtige Rolle.